Vorzelttypen

Kennzeichen
Ganzzelte sind die größten unter den Vorzelten und schaffen ein Maximum an zusätzlicher Wohn- und Nutzfläche. Sie erstrecken sich über die komplette Länge des Caravans und werden ringsum mit der Kederschiene verbunden. Damit sind sie vollständig am Caravan befestigt. Fenster, Türen und Vorhänge schaffen die Atmosphäre eines kleinen, zusätzlichen Heims. Das Gestänge ist in der Regel sehr robust und hält Wind und Wetter stand.

Die überdurchschnittlich große Vielteiligkeit ermöglicht abhängig von Einsatzgebiet und Urlaubsanspruch eine individuelle Nutzung des Zeltes.

Das Saison- und Ganzjahresvorzelt Palermo von Fritz Berger zum Bespiel besteht aus fünf Teilen. Seine Vorderwand lässt sich herausnehmen oder teilen, sodass im Handumdrehen eine Veranda entsteht. Auch die Seitenwände können bei Bedarf entfernt werden. Für mehr Privatsphäre werden die Fenster einfach mit Stoffklappen abgedunkelt.

Einsatzbereich
Ganzzelte eignen sich je nach Ausstattung und Material für das Reise-, Saison- oder Dauercamping. Wegen des vergleichsweise arbeitsintensiven Aufbaus empfiehlt sich aber ein Einsatz bei längeren Aufenthalten. Ganzzelte dienen als zusätzlicher Wohn- oder Stauraum. Dort wird gekocht, gespielt, geplauscht und gelesen. Bei schlechtem Wetter hängen besonders Sportler gerne ihre nasse Wäsche zum Trocknen auf.

 

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Kennzeichen
Teilzelte erstrecken sich nur über einen Teil der Wohnwagenlänge und lassen somit vor dem Fahrzeug noch etwas Freifläche. Wie bei den größeren Ganzzelten wird auch beim Aufbau dieser Vorzelte zunächst der Zeltkeder in die Kederleiste eingezogen. Allerdings sind Teilzelte sehr viel variabler, da sie an unterschiedliche Fahrzeuge passen und sowohl mittig als auch rechts oder links montiert werden können.

Teilzelte gibt es in den unterschiedlichsten Formen. Das Kuppelzelt Gala Plus von dwt-Zelte punktet mit frischen Farben. Die beiden vorderen Fensterteile können zur Seite gerollt werden. Auf diese Weise sitzen Camper bei schönem Wetter vor Sonne geschützt, aber dennoch an einem luftigen Plätzchen. Die Seitenteile können komplett herausgetrennt oder heruntergeklappt werden, sodass eine Art Veranda entsteht.

Einsatzbereich
Urlauber, die den Campingplatz häufiger wechseln, sind mit einem Teilzelt gut beraten. Es ist wesentlich schneller aufgebaut und leichter als ein Ganzzelt. Auch bei kleineren Parzellen ist dieser Vorzelttyp geeignet.

 

Eine Sonderform sind Winterzelte, die Eis und Frost standhalten müssen. (Im Bild das Modell Snowboy Lux vom dänischen Hersteller Isabella) Teilzelte mit geringen Tiefen ohne überstehende Dachteile, in denen sich Wind verfangen könnte, sind für Camping in der kalten Jahreszeit empfehlenswert. Außerdem liegt hier ein besonderes Augenmerk auf einem stabilen Gestänge, das auch Schneelasten stemmen können muss. 

 

 

 

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Kennzeichen
Buszelte sind, wie der Name verrät, besonders für die beliebten Campingbusse oder Bullis gedacht. Sie erstrecken sich wie auch die Teilzelte nicht über die ganze Länge des Fahrzeuges, sondern werden quer vor einem Teil des Busses oder auch vor dem Kofferraum aufgestellt. Normalerweise werden Sie an der Dachreling befestigt. Andere, wie das Drive Van von Vaude lassen sich mithilfe von Saugnäpfen oder einer Querstange am Autodach andocken. Alle Buszelte sind freistehend und haben eine verschließbare Rückwand, sodass das Zelt auch ohne Befestigungen am Bus auf dem Campingplatz stehen kann.

Das Bild zeigt das Pegasus, ein vergleichsweise großes Buszelt von dwt-Zelte. Es wird quer vor dem Fahrzeug aufgestellt und bietet dank zweier Innenzelte Platz für bis zu vier Personen. Vorderwand, Seitenwände und Rückwand sind teils oder vollständig hochrollbar und verwandeln das Zelt in einen luftigen Pavillon.

 

Einsatzbereich
Buszelte sind ideale Reisebegleiter für Globetrotter und alle, die es nicht lange am selben Ort hält. Sie schaffen zusätzlichen Wohn-, Abstell- und Schlafraum außerhalb des Fahrzeuges ohne die Mobilität einzuschränken. Die Rückwand verschlossen, kann das Zelt auch alleine genutzt werden und der Bus steht für Tagestouren, Ausflüge und Einkäufe zur Verfügung. Zusätzliche Innenzelte bieten Platz für Übernachtungsgäste, ohne die Einbauten ist im Busvorzelt Raum für Fahrräder oder Campingmöbel.

 

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Kennzeichen
Auch Wohnmobilurlauber schätzen die Vorzüge eines Vorzeltes, das zusätzlichen Raum schafft. Da mobile Nomaden im Gegensatz zu anderen Campern sehr viel flexibler sind, sollte der Auf- beziehungsweise Abbau relativ schnell und einfach zu erledigen sein. Außerdem haben Wohnmobilvorzelte meist leichtere Gestänge als Ganzzelte für Caravans.

Je nach Modell und Preisklasse sind die Wände herausnehmbar und untereinander austauschbar. Beim Globus Plus von dwt-Zelte können Vorderwand und Seitenwände je nach Witterung variabel entfernt werden. Außerdem kann das Vorzelt auch freistehend sowie im Winter genutzt werden. Zur Befestigung des Globus Plus wird die waagerechte Schleuse über das Wohnmobil gespannt oder auf dem Dach befestigt. Die senkrechte Schleuse wird am Fahrzeug herunter gespannt.

Einsatzbereich
Die meisten Vorzelte dieses Typs können mit geschlossener Rückenwand freistehend verwendet werden. Dadurch bieten sie Wohnmobilfahrern, die beispielsweise einen Ausflug machen und am Abend zum Stellplatz zurückkehren, die Möglichkeit ihre Habseligkeiten am Platz zu lassen. Surfbretter, Strandspiele oder Campingmöbel müssen nicht extra ins Fahrzeug eingeräumt werden, um vor Wind und Wetter geschützt zu sein. Zudem findet das Zelt Verwendung als zusätzlicher Aufenthalts- und Schlafraum. Bei Regen müssen Camper nicht auf engstem Raum im Wohnmobil sitzen, sondern können auch im Vorzelt lesen oder spielen.

 

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