Zeltcamper im Sonnenuntergang mit Hund
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Camping mit Hund

Campingurlaub mit dem Vierbeiner

Wandern, Baden, Segeln – das alles können Urlauber auch in Begleitung ihres vierbeinigen Freundes erleben. Viele Urlaubsgebiete in Europa sind mittlerweile bestens auf Gäste mit Hunden eingestellt und bieten eine entsprechende Infrastruktur, das gilt auch für viele Campingplätze. Mit Hund gilt es beim Campen allerdings ein paar Dinge zu beachten, damit der Urlaub auch für alle Entspannung bietet.

Wo liegen die besten Plätze fürs Camping mit Hund?

Ein Mekka für Tierfreunde in Europa gibt es nicht. Stattdessen haben mittlerweile viele Platzbetreiber über den ganzen Kontinent verstreut Urlauber mit Hund als eigenes Gästesegment für sich entdeckt und sich darauf eingestellt. Generell verteilen sich die Plätze, die fürs Camping mit Hund infrage kommen, eher entlang der Küsten – also etwa am Mittelmeer in Spanien, Frankreich, Italien und Kroatien oder an der deutschen Ostseeküste. Das liegt aber auch daran, dass die Regionen mit Meer ganz allgemein zu den beliebtesten Urlaubszielen zählen, dementsprechend gibt es dort auch mehr Plätze als anderswo und damit auch mehr, die sich fürs Camping mit Hund eignen. Aber auch in gut besuchten Wanderregionen, etwa im Alpenraum, finden sich zahlreiche Möglichkeiten. In einigen Gebieten kann es sich lohnen, die weniger stark frequentierten Camps im Hinterland anzusteuern, da auf einigen ohnehin gut gebuchten Plätzen Camping mit Hund nicht die favorisierte Variante der Betreiber ist – wegen des zusätzlichen Aufwands und des möglichen Störfaktors. Dort sind Hunde deshalb nicht immer gerne gesehen. Auch das muss aber keine Regel sein, wie etwa die Campingplätze auf Rügen zeigen. Auf der gut besuchten Ostseeinsel ist Camping mit Hund auf allen Plätzen zumindest eingeschränkt erlaubt.

Was muss ein Platz fürs Camping mit Hund bieten?

Das Wichtigste beim Camping mit Hund ist, vorab zu checken, ob Haustiere auf dem Platz auch wirklich willkommen sind. Was banal klingt, kann entscheidend sein. Denn nur, weil ein Platz damit wirbt, dass Haustiere erlaubt sind, heißt das noch lange nicht, dass Camping mit Hund dort tatsächlich entspannt möglich ist. Oftmals gibt es Einschränkungen – etwa, dass Hunde nur in der Nebensaison oder in bestimmten Unterkünften, mietbaren Mobilheimen zum Beispiel, erlaubt sind. Plätze, die sich wirklich auf Camping mit Hund eingestellt haben, bieten meistens eine eigens auf Vierbeiner ausgerichtete Infrastruktur, wie Hundeduschen, Kotbeutel, Hundestrände und Spielwiesen auf dem Gelände. Oftmals sind die Bereiche für Hundebesitzer auch vom restlichen Campingplatz abgetrennt.

Kinder im Zelt mit Hund

Das kann etwas Gutes sein, hängt jedoch von der Ausstattung des Bereichs ab: Werden Hundebesitzer in die Schmuddelecke abgeschoben oder handelt es sich um einen schönen, für Hunde geeigneten Bereich mit schattenspendenden Bäumen und Wiese statt Kiesboden? So oder so: Reine Campingplätze für Hundebesitzer sind selten. Deshalb gilt auch auf den meisten wirklich hundefreundlichen Plätzen Leinenpflicht, um ein harmonisches Miteinander von Urlaubern mit und ohne Hund zu gewährleisten. Wenn Camps für einen Hund extra Gebühren verlangen, muss das nicht zwangsläufig schlecht sein, sondern kann auch bedeuten, dass es einen echten Mehrwert für Hunde gibt. Prüfen Sie deshalb genau, ob Platzbetreiber nur ein paar Euro extra einstreichen wollen, oder ob sie sich wirklich Gedanken gemacht haben über eine hundegerechte Ausstattung, die dann auch ein wenig mehr kosten darf. Das kann ein Hundeschwimmbecken sein, die tägliche Desinfektion der Gassiwiese oder ein Tierarzt, der Belegtermine auf dem Campingplatz anbietet.

Beim Camping mit Hund kann sich mieten lohnen

Ein Urlaub auf dem Campingplatz mit Hund und der ganzen Familie kann etwas sehr Schönes und Entspanntes sein. Schließlich ist man mitten in der Natur und die Liste an Regeln, auf die Gäste mit Kinder und Hunden achten müssen, ist oft deutlich kürzer als in Hotels und Ferienwohnungen. Um die Vorzüge aus beiden Welten nutzen zu können, empfiehlt sich aber für Gäste, die ihren Hund mit in den Urlaub nehmen möchten, die Überlegung, ob nicht ein gemietetes Mobilheim oder ein Bungalow auf dem Platz eine Alternative sein kann. Das spart doch einiges an Gepäck und organisatorischen Anstrengungen. Denn um beim Zelten mit Hund einen entspannten Urlaub zu verbringen, muss man zumindest viel logistisches Geschick beweisen, um neben dem Zelt, dem eigenen Gepäck und dem Reiseproviant auch noch die Utensilien für den Vierbeiner unterzubringen. Zudem sollten beide – Herrchen und Hund – es gewohnt sein, auf engem Raum Zeit miteinander zu verbringen, damit die Nächte im Zelt für alle erholsam werden.

Camping mit Hund: Bevor es losgeht

Grundsätzlich fühlt sich jeder Hund in seiner vertrauten Umgebung am wohlsten. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kann Urlaub für ihn aber genauso entspannend sein wie für seine Besitzer. Um für den vierbeinigen Begleiter die erste Zeit beim Camping mit Hund stressfrei zu gestalten, können die Halter einiges tun: Sie sollten zum Beispiel genug von dem gewohnten Futter Ihres Hundes mitnehmen. Nicht jeder Zeltplatz mit Hund hat ein breites Einkaufsangebot in der Nähe – oder das gewohnte Futter ist gar nicht verfügbar. Achten Sie zudem darauf, dass auch Ihr Hund einen komfortablen Urlaub hat. Gönnen Sie ihm zum Beispiel seinen eigenen „Liegestuhl“, also etwa eine Iso-Matte, mit der er sich auch auf harten Untergrund legen kann. An die Unterlage sollte Ihr Hund am besten schon einige Wochen vor dem Urlaub gewöhnt werden. Auch Hundespielzeug sorgt beim Camping mit Hund für Spaß.

Kind mit Hund im Kofferraum

Auf dem Campingplatz mit Hund beachten

Wenn Sie einen Platz gefunden haben, der fürs Camping mit Hund gut geeignet ist, steht einem erholsamen Urlaub nichts mehr im Wege. Denken Sie aber daran, dass Gäste ohne Hund ebenfalls einen schönen Urlaub genießen wollen. Genauso, wie Sie sich zurecht Rücksicht auf sich und Ihren Hund wünschen, können Sie ein paar Regeln einhalten, damit das Miteinander für alle angenehm wird: Achten Sie zum Beispiel darauf, dass Ihr Hund sein Geschäft wenn möglich außerhalb des Camps verrichtet, auf gar keinen Fall aber auf der Spielwiese oder dem Strand. Manchmal gibt es auch ein spezielles Hundeklo. Räumen Sie die Hinterlassenschaft auf jeden Fall hinterher weg. Lassen Sie Ihren Hund auch nicht frei herumjagen und pfeifen sie ihn sofort zurück, wenn er zum Beispiel Kindern hinterherrennt. Dass er nur spielen will, wissen vielleicht Sie, aber nicht jedes Kind. Wenn Sie mit Ihrem Hund ins Meer oder in den See zum Baden gehen, empfiehlt es sich zudem, darauf zu achten, dass er sich nicht unbedingt direkt neben anderen Gästen trockenschüttelt – umso mehr, wenn er lange Haare hat. Generell gilt, wenn Sie die Benimmregeln von zu Hause auch im Urlaub beachten, ist Camping mit Hund für alle angenehm.

Beliebte Regionen fürs Camping mit Hund

Genauso wie Sie individuelle Vorliebe haben, wo und wie Sie Ihren Urlaub verbringen möchten, so hat auch jeder Vierbeiner seine eigene Lieblingsbeschäftigung. Wo Sie und Ihr Begleiter am besten Urlaub machen, müssen Sie also selbst herausfinden. Drei Regionen, die sich gut für Camping mit Hund eignen, stellen wir Ihnen aber hier vor:

Wandern in den Alpen
Wenn Sie mit Ihrem Hund Wandern gehen wollen, bietet der Alpenraum gute Voraussetzungen. Neben einem gemäßigten Klima, das für Vierbeiner angenehm ist, gibt es dort auch eine beachtliche Vielzahl an Plätzen, die fürs Camping mit Hund geeignet sind. Viele Campingplätze am See bieten nach schweißtreibender Wanderung in den Alpen die Möglichkeit zu einem Sprung ins Wasser, eine willkommene Abkühlung für Hund und Herrchen. Viele Plätze gibt es etwa in Österreich rund um den Wolfgangsee, den Traunsee oder den Putterersee. Die Jungfrauregion in der Schweiz ist so gut auf Hunde eingestellt, dass zum Beispiel der Ortsbus für Hunde und Halter gratis ist.

Sonnetanken am Mittelmeer
Wer sich und seinem Hund lieber die Sonne auf den Pelz scheinen lässt, für den bietet Camping in Kroatien beste Voraussetzungen. Von Umag in Istrien im Norden bis nach Dubrovnik im Süden Dalmatiens reihen sich entlang der Adriaküste fast 90 Plätze, die fürs Camping mit Hund infrage kommen. Viele haben eigene Hundestrände, einige auch spezielle Extras, wie einen Agility-Parcours inklusive Anleitung durch professionelle Hundetrainer.

Sand und Wind an Nord- und Ostsee spüren
Wenn Sie es nicht ganz so heiß mögen, aber auf das Meer auch nicht verzichten wollen, empfiehlt sich Camping mit Hund an Nord- oder Ostsee – wobei es die deutlich größere Auswahl an Plätzen an der Ostsee gibt. (Zumindest in Deutschland. In Belgien und den Niederlanden finden sich auch an der Nordsee einige Plätze.) Vor allem rund um Zingst sowie auf den Campingplätzen in Fehmarn und Rügen finden sich zahlreiche Angebote. Bei ausgedehnten Rad- oder Wandertouren können Sie dort gemeinsam mit Ihrem Hund die herrliche Natur erkunden.

Kind mit Hund am Strand

ADAC CampCard-Vorteile beim Camping mit Hund

Mit der ADAC CampCard erhalten Sie auf vielen Plätzen beim Camping mit Hund Rabatte auf Mietunterkünfte oder den Sparpreis in der Nebensaison. Und das Beste: Im ADAC CampCard-Preis ist die Gebühr einen Hund bereits enthalten.

Sichere Anreise zum Camping mit Hund

Allgemein gilt fürs Camping mit Hund: Je näher an Zuhause, desto besser. Lange Fahrten im Wohnwagengespann oder im Wohnmobil sowie starke klimatische Unterschiede können für Vierbeiner mit Stress verbunden sein. Manchmal lassen sich einige Stunden im Fahrzeug aber nicht vermeiden, um ans gewünschte Urlaubsziel zu kommen. Achten Sie dann aber darauf, ausreichend Pausen einzuplanen, damit Ihr Hund zwischendrin immer wieder ein paar Minuten laufen kann. Genug Wasser sollte außerdem immer zur Verfügung stehen. Während der Fahrt muss Ihr Vierbeiner gut gesichert sein. Andernfalls kann er bei einem Unfall zu einer Gefahr für alle anderen Fahrgäste und sich selbst werden. Außerdem droht sonst ein Bußgeld.

Zum Transport bieten sich entweder geeignete Boxen für den Kofferraum an, oder Sicherheitsgeschirre, die es ermöglichen, den Hund auf der Rückbank des Pkw oder im Wohnmobil mitzunehmen. Beachten Sie auch, dass Hunde innerhalb der EU nur reisen dürfen, wenn sie über eine gültige Tollwutschutzimpfung, einen EU-Heimtierpass und einen Mikrochip zu Kennzeichnung verfügen.

Campingplätze für Urlaub mit dem Hund

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