Jetzt Campingplatz bewerten und gewinnen.
Beladen eines Wohnmobils

Überladung von Wohnmobilen kann teuer werden

Bereits vor dem Kauf einer Grundausrüstung für den Campingurlaub sollten Sie auf eine möglichst leichte Zusatzausstattung des Wohnmobils und auf leichtes Mobiliar & Co achten. Denn mit jedem Sonderwunsch steigt das Leergewicht. Und im europäischen Ausland drohen bei Überladung saftige Strafen, in Österreich beispielsweise bis zu 5.000 Euro. Da die Beladungsgrenzen länderspezifisch geregelt sind und die Bußgelder je nach Reiseland sehr unterschiedlich ausfallen, sollten Sie sich vor einem Wohnmobilurlaub umfassend informieren.

Mit dem Beladungscheck für ihr Wohnmobil können Sie selbst überprüfen, ob ihr Wohnmobil das zulässige Gesamtgewicht noch einhält. Die Überladung des Wohnmobils – auch nur einzelner Achsen – darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Speziell bei frontangetriebenen Fahrzeugen leiden Traktion und Fahrverhalten, die Lenkansprache verschlechtert sich. Im schlimmsten Fall, kann selbst die Tragfähigkeit der Reifen überlastet werden. Die Folgen aufgrund von Falschbeladung können fatal sein! Kommt es zum Unfall, stehen Probleme mit der Versicherung ins Haus, bei Verkehrskontrollen drohen unterschiedlich gestaffelte Bußgelder. Wohnmobilüberladung kann sich sogar auf dem Punktekonto im Verkehrssünderregister niederschlagen.

Mit diesen Tipps Gewicht einsparen

Wer eine Überladung des Wohnmobils vermeiden will, sollte bei der Grundausstattung Gewicht einsparen, auf leichtes Campingzubehör achten und auf eine nachträgliche Sonderausstattung möglichst verzichten. Wer trotzdem mehr Gepäck und Ausstattung braucht, kann das Wohnmobil auch auflasten. Das ist bei vielen Wohnmobilen bis zu 3,5 Tonnen ohne Umbauten möglich. Der Nachteil dabei ist, dass alle, die ihren Führerschein nach 1999 gemacht haben, für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen die Fahrerlaubnis C1 benötigen. Außerdem werden höhere Steuern und Mautgebühren fällig.

Ab 25 Prozent Überladung werden in Deutschland bei einem Wohnmobil bis zu 3,5 Tonnen 140 Euro Bußgeld fällig, ab 30 Prozent sogar 235 Euro und jeweils ein Punkt in Flensburg. Ist die Verkehrssicherheit gefährdet, kann die Polizei sogar die Entladung des Wohnmobils anordnen.

Im europäischen Ausland fallen die Strafen allerdings deutlich höher aus als in Deutschland. So können Camper in Österreich pauschal bei einer Überladung bis zu 5.000 Euro zahlen. In Italien darf das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs nicht mehr als um 5 Prozent überschritten werden. Verstöße werden mit einer Geldbuße von bis zu 1.697 Euro geahndet. In Spanien kann eine 25-prozentige Überschreitung des Gesamtgewichts bei Fahrzeugen mit einem zulässigen Gewicht bis zu zehn Tonnen eine Strafe bis zu 2.000 Euro zur Folge haben.

Drucken
Kontakt
Ihr Kontakt zur ADAC Campingwelt
Bitte prüfen Sie die rot markierten Felder!
Das Formular wurde erfolgreich abgeschickt!
Fehler E-Mail
Mitgliedsnummer (optional)
Hinweistext
Vorname
Hinweistext
Nachname
Hinweistext
E-Mail
Hinweistext
Ihre Nachricht *
Noch 750 Zeichen zur Verfügung

Wir verwenden Cookies, damit Sie den besten Service erhalten. Mehr erfahren

Akzeptieren