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Rügen Camping

Sandstrände, Fischerdörfer und Ostseebäder

Deutschlands größte Insel bietet naturverbundenen Campern kilometerlange feinste Sandstrände. Erholung finden mobile Urlauber in den Ostseebädern, beim Spaziergang entlang der spektakulären Kreidefelsen oder beim Flanieren durch die verträumten Fischerdörfer von Rügen. Camping ist oft in unmittelbarer Nähe zum Meeresufer auf Gras möglich – den weichen Dünensand, die Ostsee und den Bodden im Blick. Rügens Zeltplätze liegen sowohl inmitten des touristischen Trubels wie auch in kleineren, unbekannteren und traumhaft stillen Buchten.

Kreidefelsen

Rügen: Camping an Sand-, Natur- und Boddenstränden

Die deutschen Inseln sind als Urlaubsziel äußerst beliebt. Im Inselvergleich rangiert – gemessen an den Übernachtungszahlen – gleich hinter Spitzenreiter Sylt auf dem zweiten Platz Rügen. Camping ist dort fast an jeder Seite der rund 570 Kilometer langen Küste möglich. Campingplätze sind zahlreich vorhanden, die meisten von ihnen sind einfach gehalten, bieten aber ein anständiges Niveau und werden im ADAC Campingführer mit mindestens drei Sternen bewertet. Zudem sind die Camps sehr tierfreundlich, auf allen sind Hunde zumindest eingeschränkt erlaubt. Im Gegensatz zu vielen südeuropäischen Regionen, in denen sich die Urlaubszeit meist auf Juli und August verdichtet, dürfen sich Camper auf eine lange Saison auf der Ostseeinsel freuen.

Strandkorb Rügen

Fast jeder Zeltplatz auf Rügen hat von Ende März bis Ende Oktober geöffnet. Die Standplätze befinden sich für Camper oft auf ebenem Wiesengelände und zwischen mittelhohen Bäumen. Zelte können auch auf sandigem Untergrund und im naturbelassenen Eichenwald aufgeschlagen werden. Auf Rügen hat Camping den großen Vorteil, dass die meisten Plätze nur wenige Meter vom Wasser entfernt stehen, dadurch bietet sich den Gästen eine schöne Sicht auf den Bodden oder die Ostsee, zum Teil bis nach Hiddensee.

Schatzsuche auf Rügen: Camping neben Bernstein

Entlang des Kreidesteilufers können Rügens Camper auf Schatzsuche gehen. Denn hier nagt das Meer am Kreidekliff und spült so Tag für Tag Feuersteine und Fossilien an. Mit einem scharfen Blick kann man versteinerte Seeigel, Donnerkeile, Schwämme und vieles mehr finden. Auch Bernstein funkelt häufig goldgelb zwischen den vielen Kieseln hindurch. Hier kann man besonders im Frühling fündig werden, wenn Stürme das Meer aufwirbeln. Beim Rügen Camping kann also schnell die ganze Familie einer Sammelleidenschaft verfallen, denn auch die Kreide lässt sich prima als Schreibkreide verwenden, zum Spielen allemal. Da im Sommer viele Menschen unterwegs sind, lohnt sich für ehrgeizige Sammler ein Abstecher nach Klementelvitz. Der kleine Ort in der Nähe von Sagard ist der einzige noch aktive Kreidebruch der Insel. Übrigens: Die Kreide - das Gold der Insel - wird schon lange nicht mehr nur zum Kalken der Felder, als Brandkalk oder zum Weißeln der Häuser benutzt, sondern längst auch als Wellness-Ingredienz: Vermischt mit Wasser wird die feinkörnige Kreide auf die Haut aufgetragen – es heißt, dass die warme Packung den Kreislauf weniger belastet als Fango und mindestens genauso entspannt. Das auszuprobieren ist beim Camping auf Rügen fast ein Muss.

Beim Rügen Camping zum Nationalpark Jasmund

Egal, auf welchem Rügener Campingplatz Sie sich niederlassen, den Abstecher in den Nationalpark Jasmund sollten Sie machen. Er erstreckt sich von Sassnitz bis Lohme. Mit nur 3000 Hektar ist Jasmund zwar der kleinste Nationalpark Deutschlands, dafür ist er umso spektakulärer. Die hohe Kreideküste ist einmalig, aber auch die alten Buchenwaldbestände sind beeindruckend: Sie sind das größte zusammenhängende Buchenwaldrevier Deutschlands und nicht zuletzt deshalb von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt worden. Camper, die nicht viel Zeit haben, sollten sich zumindest die große und kleine Stubenkammer nicht entgehen lassen und den Blick vom 118 Meter hohen Königsstuhl herunter über die Kreideküste schweifen lassen. Unter anderem diese Aussicht lockt jedes Jahr rund eine Million Besucher an. Damit die Begehung des Königsstuhls auch garantiert sicher ist, observiert jeden Morgen das Team des Nationalparkzentrums die Aussichtsplattform. Wen die Entstehung des Gebiets genauer interessiert, der sollte auch das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl besuchen. Hier können sich die Gäste multimedial auf Zeitreise begeben.

Rügen Camping: Familien, Hunde- und Wellness-Freunde

Neben Fossilien und Kreidefelsen bietet Rügen auch jede Menge Möglichkeiten für Radtouren und Reitausflügen, zum Entspannen in einem der Ostseebäder oder – wegen der oft idealen Windbedingungen – zum Kiten und Surfen. Rügens Campingplätze haben sich auf die verschiedenen Zielgruppen eingestellt. Ein Fahrradverleih ist nie weit entfernt, für Kinder gibt es Animationsprogramme oder auch mal einen Spielebus mit Hüpfburg. Reit- und Kutschfahrten über Rügen werden oft vom Campingplatz aus organisiert. Zudem bietet so mancher Rügener Zeltplatz Wellnessanwendungen, Massagen oder Sauna an. Sehenswerte Ausflugsziele wie die architektonisch einmaligen Ostseebäder in Thiessow, Göhren, Baabe, Sellin und Binz sind fast von jedem Rügener Campingplatz aus schnell erreicht.

Kind mit Hund am Strand

Allerdings sind diese nicht immer ganz billig, auch weil pro Person und Tag rund 2,50 Euro Kurtaxe bezahlt werden müssen. Da die Insel sich längst zu einem beliebten Surf- und Kiterevier etabliert hat, gibt es auf Rügen Campingplätze mit angeschlossener Surf- und Kiteschule. Klarer Vorteil: Jeder Ort auf der Insel ist weniger als zehn Kilometer vom Wasser entfernt. Auch Camping mit Hund ist auf der Insel kein Problem, fast alle Seebäder der Insel verfügen über ausgewiesene Hundestrände.

Ausflugstipps fürs Camping auf Rügen

Landschaftlich, sportlich und kulturell ist viel geboten auf Rügen. Camping kann deshalb genauso abwechslungsreich sein. Neben Klassikern wie den Kreidefelsen, lassen sich zum Beispiel vom Zeltplatz aus Rügens Hügelgräber und Opfersteine entdecken, oder auch die vornehmen Parks und Schlösser der Insel. In jeden Fall aber sollten diese drei Stationen beim Camping auf Rügen nicht fehlen:

Lohme – ein verträumtes Fischerdorf
Am nördlichen Ende des Nationalparks Jasmund liegt Lohme. Die meisten Rügen-Besucher landen bei der Suche nach einem Fischerdorf zwar in Vitt, doch wer dem Trubel entgehen will, der sollte das kleine Fischerdorf Lohme besuchen, das durch eine wohltuende Ruhe besticht. Hier laden kleine Gassen und hübsche Häuser zum Flanieren ein. Am Hafen kann den Fischern noch über die Schulter geschaut werden, anschließend darf ein Fischbrötchen nicht fehlen.

Hansestadt Stralsund – Faszination Meer
Als Tor zu Rügen wird die Hansestadt Stralsund bezeichnet. Hier lohnt es sich nicht nur, einen Blick auf die Backsteingotik der Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) zu werfen oder das im Hafen liegende historische Schulschiff Gorch Fock zu besichtigen, sondern auch das Deutsche Meeresmuseum mit dem angegliederten Ozeaneum. Besonders für Kinder ist die Welt der Meere, die in den aufwendig gestalteten Aquarien zu entdecken ist, faszinierend.

Kap Arkona – gleich zwei Leuchtürme
Das Kap Arkona sowie der Ort Putgarten gehören zu den beliebtesten Ausflugszielen der Insel Rügen. Hier stehen an der Steilküste gleich zwei Leuchttürme: Schinkelturm und Peilturm. Von dort hat man eine schöne Aussicht über die Ostsee sowie die Halbinsel Wittow. Es gibt aber noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten. Eine ist der ehemalige NVA-Bunker, in dem man allerlei Wissenswertes über die Volksmarine der DDR erfahren kann.

Kap Arkona

Anfahrt zum Campingurlaub auf Rügen

Rügen ist durch zwei Brücken mit dem Festland verbunden. Über die große Rügenbrücke verkehren ausschließlich Autos, über den niedrigeren Rügendamm auch Züge. Beide Brückenquerungen sind mautfrei. Beim Rügendamm sind allerdings die Hubzeiten zu beachten, da er fünf Mal täglich für 20 Minuten für den Schiffsverkehr geöffnet wird. Um die im Sommer doch recht vollen Straßen und damit Stau zu umgehen, lohnt die Überlegung, seinen Rügener Campingplatz mit der Autofähre anzusteuern. Bei der Kalkulation der Urlaubskasse sollten Urlauber außerdem beachten, dass auch auf Rügens Zeltplätzen zum Teil eine Kurtaxe anfällt, da viele Orte als Kurorte klassifiziert sind.

Campingplätze auf Rügen

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