Wohnmobil mit Fjord und Bergen in Norwegen

Camping in Norwegen

Reiseinformationen für Campingurlauber

Spektakuläre Szenerien prägen die Landschaften Norwegens. Von steil aufragenden Bergen umrahmte Fjorde, Skigebiete in Gletscherregionen und bunte Holzhäuser machen das Land zu einem lohnenden Reiseziel. Für ausländische Camper steht vor allem in Südnorwegen eine große Anzahl von Plätzen bereit.

Das Land erfahren

Im Hauptferienmonat Juli sind die Campingplätze an der Küste Südnorwegens stark von einheimischen Touristen belegt, teilweise sogar überfüllt. Die frühzeitige Reservierung eines Standplatzes ist angeraten. In der Nebensaison hingegen werden viele Campingplätze von den Gästen mehr oder weniger in Eigenregie betrieben. Geschlossene Rezeptionen sind an der Tagesordnung, jedoch ist das Gelände im Regelfall jederzeit zugänglich. Erfahrene Norwegen-Camper lassen sich davon nicht irritieren, beziehen ihren Standplatz und warten ab, bis irgendwann jemand vorbeikommt, um zu kassieren. Manchmal gibt auch ein Aushang Auskunft darüber, wo man die Anmeldung vornehmen kann.

Norwegen ist ein Land, das „erfahren“ werden muss. Man bleibt üblicherweise nur wenige Tage auf einem Campingplatz und zieht dann weiter. In das Straßennetz ist in letzter Zeit viel investiert worden. Nur die Verbindungsstrecken in Nordostnorwegen sowie die Nebenstrecken sind teils in schlechtem Zustand. Die Warntafeln „Engstelle“ sind ernst zu nehmen, denn hier verengt sich beispielsweise auf Bergstrecken und entlang der Fjordküste die Straße ganz unvermittelt auf weniger als zwei Fahrzeugbreiten. Entsprechende Ausweich-stellen für den Gegenverkehr sind meist vorhanden.

Vorsicht ist beim Durchfahren von Tunnels auf Nebenstrecken geboten. Sie sind oft unzureichend beleuchtet, Fahrbahnmarkierungen fehlen oder der Bodenbelag ist erneuerungsbedürftig. Die Campingplätze sind im Allgemeinen gut beschildert.

Norwegische Tankstellen, die häufig auch regelrechte Servicestationen anbieten, haben meist zwischen 7 und 22 Uhr und in Städten teils rund um die Uhr geöffnet.

„Camping light“

In die Platzeinrichtungen und Sanitäranlagen vieler norwegischer Campingplätze wurde deutlich investiert, sodass sie qualitativ nun häufiger internationales Niveau erreichen. Einzelwaschkabinen sind vermehrt anzutreffen, und die Zahl der Familienkabinen nimmt weiter zu. Eine Parzellierung der Standplätze ist weitestgehend unbekannt, drei Meter Abstand zum Nachbarn sollten aber zumindest eingehalten werden.

Die Lebensmittelversorgung beschränkt sich auf das Nötigste. Restaurants gibt es nur selten, allenfalls einen Imbiss. Dafür finden sich oft gut ausgestattete Küchen und auch gemütliche Aufenthaltsräume.

Die norwegischen Campingplätze sind recht klein und warten deshalb nur selten mit besonderen Freizeiteinrichtungen auf. Kinderspielplätze sind, wenn vorhanden, meist etwas lieblos angelegt. Animationsprogramme sind nahezu unbekannt, werden von den typischen Norwegenreisenden aber auch nicht vermisst. Zu vielfältig sind die Möglichkeiten naturnaher Freizeitgestaltung in der Umgebung.

Hütten
gehören zum Standard und werden bevorzugt ausgebaut.

Übernachten außerhalb von Campingplätzen ist auf öffentlichen Straßen und Parkplätzen eingeschränkt gestattet.

Strom, Gas und WLAN

Für den Stromanschluss stehen überwiegend noch Schuko-Steckdosen zur Verfügung. Die Mitnahme einer 50 m Kabel-Trommel ist empfehlenswert.

Schwedische, finnische und norwegische Gasflaschen sind systemgleich. Sie werden (einschließlich der notwendigen Adapter) zumeist über die norwegische Firma AGA und deren Händlerstationen vertrieben und gegen Vorlage der Quittung werden dort die grauen Propangasflaschen auch zurückgenommen. Unter www.aga.com ist eine Händlerliste für Gasflaschen einsehbar. Das Befüllen der in Deutschland gebräuchlichen Gasflaschen ist über das Autogastankstellennetz „LPG Norge“ (ca. 100 Stationen) möglich.

Ein flächendeckendes und oft kostenfreies WLAN wird inzwischen auf den meisten Campingplätzen geboten.

Camping Cards und mehr

Die grüne Camping Key Europe (CKE) ist auf vielen norwegischen Campingplätzen Zugangsvoraussetzung.

Die Mehrwertsteuer (MVA) beträgt für Übernachtungen auf Campingplätzen 8 %.

Zahlungsmittel: Norwegische Krone

(100 NOK = 10,61 Euro, Stand November 2017). Kartenzahlung ist weit verbreitet und stellt beispielsweise auch an Tankstellen oft die einzig mögliche Zahlungsart dar.

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Campingplätze in Norwegen

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