Costa del Sol

Camping Costa del Sol

Den Sonnenschein trägt der 170 km lange Küstenabschnitt im Süden von Andalusien schon im Namen. Costa del Sol. Camping an den Stränden der Provinz Málaga ist so etwas wie die Essenz spanischer Urlaubsfreuden: Tapas, Sangria, Flamenco. 320 Sonnentage, angenehmes Klima das ganze Jahr, glasklares Meer und tiefblauer Himmel. Kultur und Badevergnügen treffen hier direkt aufeinander. Auf mehr als 60 Plätzen finden Golfer ihr Glück. Mal gibt sich die Costa del Sol mondän, mal rustikal. Mal zeigt sie ihre modernen Seiten, mal jahrhundertealte Geschichte. Im spannenden Miteinander von gewaltiger Natur und lebhaften Städten finden Campingurlauber das ganze Jahr über ihr Ferienglück. Nicht von ungefähr ist die Sonnenküste eine der beliebtesten Urlaubsregionen Europas.

Strand an der Costa del Sol

Camping an der Costa del Sol: Eine Küste für Entdecker

Südlich von Salobreña an der Costa Tropical erstrecken sich die Strände der Costa del Sol bis zum Cabo de Gibraltar. Das Kerngebiet des 300 km langen Küstenstreifens liegt dabei zwischen dem hübschen Badeort Nerja mit seinen vielen Buchten und der palmengesäumten Strandpromenade bis zum Fischerort Estepona mit seinem noblen Nachbarn Sotogrande. Dort finden Sie auch die Campingplätze, die auf unterschiedlichste Bedürfnisse eingestellt sind. Familien, Camper mit Hund, FKK Camper sowie Wassersportler, die alle an der Costa del Sol beste Plätze direkt am Meer finden.

Manche der einst kleinen Fischerdörfer wurden im Zuge des Badetourismus zu internationalen Urlaubszentren mit den entsprechenden Bautätigkeiten und einem großen Angebot an Vergnügungsmöglichkeiten. Doch es gibt auch ruhigere Orte und schöne Altstädte und genau diese Mischung macht den Reiz der Costa del Sol mit aus. Unbestrittenes Zentrum ist die Provinzhauptstadt Málaga. Von den Phöniziern gegründet, die dort mit gesalzenem Fisch handelten, war die strategisch günstig gelegene Hafenstadt für Griechen, Römer und später für die Mauren bedeutend. Eine Stadtbesichtigung ist wie ein Spaziergang durch die Geschichte. Beginnen Sie aussichtsreich mit dem Castillo de Gibralfaro, die durch ein Teilstück der antiken Befestigungsmauer mit dem Wahrzeichen, der arabischen Festung Alcazaba, verbunden ist. Nicht nur Hafen und Strandpromenade La Farola liegen Ihnen hier zu Füßen, sondern auch all die Sehenswürdigkeiten Málagas: Die Kathedrale, das römische Theater und die Arena La Malagueta, die von oben einen beeindruckenden Kontrast zu den Wohn- und Geschäftshäusern rundum bildet. Lebhaftes Zentrum in der Innenstadt ist die Plaza de la Merced, an der auch das Geburtshaus von Pablo Ruiz Picasso steht. Nur ein paar Schritte entfernt lohnt das Museo Picasso mit mehr als 200 Werken des berühmten Sohnes der Stadt.

In Fuengirola erstreckt sich ein langer Strand vor dem beliebten Badeort mit Golfplätzen, Freizeitparks, einer hübschen Altstadt und den Ruinen der maurischen Burg Castillo Sohail. Das kosmopolitische Marbella soll seinen Namen der Begeisterung von Isabella der Katholischen verdanken, die beim Anblick des von den Römern gegründeten Ortes "Que mar bella!" (was für ein schönes Meer) gerufen haben. Lange der Inbegriff des Jetsets, ist die typisch andalusische Stadt in traumschöner Bucht mit dem Sporthafen Puerto Banús unter anderem ein Paradies für Golfer und Wassersportler. Mehrere Campingplätze für Überwinterer wie auch für Familien machen das Camping dort das ganze Jahr möglich.

Weiße Dorflandschaften im Hinterland

Genau so stellt man sich Spanien abseits der Strände vor: Wie Bauklötzchen kleben die Weißen Dörfer Andalusiens an den Hängen des Berglandes, das unmittelbar hinter der Küstenlinie beginnt. Die Pueblos Blancos mit ihren engen, verwinkelten Gassen und den weiß gekalkten Häusern mit knallroten Geranien und der typischen blau-verzierten Keramik an der Wand gehen auf die Zeit der Mauren zurück. Das berühmteste und spektakulärste ist Ronda, dessen atemberaubende Brücke Puente Nuevo seit dem 18. Jh. die südlich gelegene Altstadt mit der Neustadt im Norden verbindet. Von zahlreichen Dichtern - Rilke, Joyce, Frisch und vor allem Hemingway -beschrieben, thront eine der ältesten Städte Andalusiens auf einem Felsplateau hoch über dem Rio Guadalevín.

Ronda Dorf an Felsen

Dort können Camper in typisch andalusische Innenhöfe mit plätschernden Brunnen und kunstvollen Fliesen an Wand und Decke schauen, sich mit Tapas am rustikalen Tresen einer Altstadt-Bar stilecht stärken. Weitere Weiße Dörfer sind Grazalema, Ubrique und El Bosque.

Nicht minder faszinierend ist die Landschaft mit hügeligen Wiesen zwischen Kalksteinfelsen, knorrigen Olivenbäumen, Stein- und Korkeichen. Seit 1977 ist die Sierra de Grazalema Biosphärenreservat der UNESCO, Vogelschutzgebiet und ein herrliches Gelände für Wanderungen mit alpinem Charakter.-

Als ob Riesen dort Steinmännchen gebaut hätten. Jahrmillionen von Wind und Regen formten bei El Torcal de Antequera im Norden Málagas ein Felsenlabyrinth aus bizarren Kalksteinformationen. Markierte Rundwege führen durch das beeindruckende Felsenmeer des Naturparks, das von den Campingplätzen an der Küste rasch erreicht ist.

Camping an der Costa del Sol: Sommer das ganze Jahr

Wenn Sie zum Überwintern die Sonne suchen, sind sie auf den Campingplätzen der Costa del Sol genau richtig. Die meisten Anlagen sind ganzjährig geöffnet und offerieren Dauercampern während der Wintermonate attraktive Angebote. Von den Bergketten im Hinterland gegen die kalten Nordwinde abgeschirmt, ist es hier das ganze Jahr über angenehm. Dazu kommt das subtropische Klima mit durchgehend milden Temperaturen. Selten hat es weniger als 12 Grad. Nur die Wassertemperaturen im Meer sind bis in den Frühling nur etwas für Mutige.

An der Costa del Sol passt aber nicht nur das Wetter. Auf den Campingplätzen ist man auch auf die Langzeiturlauber eingestellt, die - gerade während der Wintermonate - oft ein fast familiäres Unterhaltungsangebot vorfinden. Und falls Überwinterer dann doch einmal Lust auf Schnee und Wintersport bekommen, lohnt sich ein Abstecher in die Sierra Nevada. Zwei Autostunden sind es von Málaga mitten ins höchste Gebirge der Iberischen Halbinsel mit dem Mulhacén als ihrem größten Gipfel und einem WM-erprobten Wintersportgebiet.

Umgekehrt sind die Sommer an Andalusiens Küste warm, aber nicht unangenehm heiß. Wärmster Monat ist der Juli mit Temperaturen zwischen 23 und 29 Grad. Und das bei angenehmsten Badetemperaturen im Meer. Fast alle Campingplätze haben gerade wegen der weiten Anreise von Deutschland aus ein gutes Angebot meist einfacher Mobilheime, Bungalows oder Chalets. Camper, die per Flugzeug anreisen, können mit Mietwagen vom Airport in Malaga oder Jerez aus relativ rasch die Campingplätze erreichen.

Campingplätze an der Costa del Sol

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